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Übersicht (Perspektive Vorgangssteuerung, Skripte)

Die Perspektive Vorgangssteuerung, Skripte1) umfasst die ASYS-Repositoryobjekte der Vorgänge, Arbeitsschritte, Aktionen, Skriptmengen und Skriptdefinitonen. Die genannten Objektklassen sind - mit Ausnahme der Skriptdefinitionen - spezifisch für jeden Repository-Standort definierbar. Die Skriptdefinitionen gelten global für alle Standorte.

Die Möglichkeit der Definition einer Vorgangssteuerung steht nur für einen Teil der Masken zur Verfügung, die sich aus dem Navigationsbaum heraus öffnen lassen. Dieses Masken sind im Objektbaum dieser Perspektive aufgelistet. Für allen anderen Masken ist keine Vorgangssteuerung konfigurierbar!

Die in dieser Perspektive konfigurierbaren Repository-Objekte sind:

  • Vorgänge (Grundkonfiguration): Vorgänge sind eine Sammlung von Arbeitsschritten, die gemeinsam die im Zuge der Bearbeitung eines Vorgangs anfallenden (Teil-)Aufgaben umfassen. Jeder Vorgang gehört zu genau einer Maske, für eine Maske können mehrere Vorgänge definiert werden. Die Gliederung von Vorgängen in Arbeitsschritte bzw. die Zusammenstellung von Arbeitsschritten zu einem oder mehreren Vorgängen für eine Maske richtet sich nach fachlichen und ggf. organisatorischen Gesichtspunkten und ist weitestgehend frei gestaltbar.
    Die Definition von Vorgängen und ihren Arbeitsschritten beinhaltet noch keine Regeln, unter welchen Umständen ein Vorgang bzw. einer seiner Arbeitsschritte für einen Nutzdatensatz in der ASYS-Datenbank erstellt wird. Dies wird erst durch die Skriptmengen der Ablaufsteuerung festgelegt.
    • Aktionen (Grundkonfiguration): Zu jedem Arbeitsschritt eines Vorgangs können eine oder mehrere Aktionen definiert werden. Aktionen werden aus einer vorgegebenen Liste von Aktionstypen gebildet. Jeder Aktionstyp steht für ein aus dem Arbeitsschritt heraus startbares Programm, das mit den Daten der ASYS-Datenbank arbeitet. Für einige Aktionstypen müssen Parameter konfiguriert werden, um sie als konkrete Aktion eines Arbeitsschrittes einrichten zu können. Hierzu wird wiederholt auf Abfragen und Skriptdefinitionen zurückgegriffen.
      Je nach Konfiguration der Skriptmengen werden die Arbeitsschritte und ihre Aktionen manuell oder automatisch ausgeführt. Bei automatisch ausgeführten Arbeitsschritten werden auch alle ihre Aktionen automatisch abgearbeitet, wobei die Reihenfolge der Aktionsausführung eines automatischen Arbeitsschrittes nicht notwendigerweise der Reihenfolge der Aktionen in dieser Konfiguration entspricht. Dies ist bei der Definition von Aktionen zu berücksichtigen.
  • Skriptmengen (Ablaufsteuerung): Mit den Skriptmengen werden die Bedingungen definiert, unter denen Vorgänge bzw. ihre Arbeitschritte angelegt werden und in welcher Abfolge die Arbeitsschritte erstellt werden. Damit die in der Vorgangsgrundkonfiguration definierten Vorgänge und Arbeitsschritte überhaupt wirksam werden, muss es zumindest eine Startskriptmenge geben. Diese wird bei jedem Speichervorgang eines Datensatzes in der Hauptmaske und beim Empfang einer zugehörigen Nachricht über die ASYS-Kommunikation ausgeführt. Bei jedem Abschluss eines Arbeitsschrittes kann mit einer Folgeskriptmenge überprüft werden, ob bzw. welche weiteren Arbeitsschritte angelegt werden sollen. Zu jeder Maske gibt es keine oder genau eine Startskriptmenge. Gibt es eine Startskriptmenge, kann es beliebig viele Folgeskriptmengen geben.
    Skriptmengen sind - vergleichbar zu Prüfregelmengen und Empfängerermittlungsskriptmengen - in Skriptgruppen und Skriptreferenzen unterteilt. Die Skriptreferenzen in den Skriptmengen beziehen sich auf die global gültigen Skriptdefinitionen, d.h. eine Skriptdefinition kann in einer oder mehreren Skriptmengen mehrfach verwendet werden (vergl. Prüfregeldefinitionen und Prüfregelmengen). Zu jeder Skriptreferenz in den Skriptmengen können bzw. müssen ein Set von Fragen beantwortet und je nach Antwort Einstellungen vorgenommen werden:
    • Soll ein Arbeitsschritt angelegt werden? Dies ist nicht zwingend, da Skripte auch nur zur Ablaufsteuerung der Skriptmengen eingesetzt werden können. Wird kein Arbeitsschritt angelegt, entfallen die folgenden Fragen. Je Skriptreferenz in der Skriptmenge kann kein oder genau ein Arbeitsschritt eines Vorgangs angelegt werden. Der Vorgang und der Arbeitsschritt werden für den ASYS-Nutzdatensatz nur dann neu angelegt, wenn sie nicht schon als offener Vorgang oder Arbeitsschritt vorhanden sind (abgeschlossene oder stornierte Arbeitsschritte bzw. Vorgänge werden nicht beachtet).
      Neu mit ASYS7 hinzugekommen ist die Möglichkeit, einen Arbeitsschritt mehrfach für unterschiedliche Bearbeiter anzulegen. Diese müssen hierzu entsprechend gekennzeichnet und mit einer Bearbeiterermittlung versehen werden.
    • Soll der Arbeitsschritt manuell oder automatisch ausgeführt werden? Für automatische Arbeitsschritte ist noch zu unterscheiden zwischen sofortiger oder verzögerter Ausführung (Batch-Job).
    • Wann soll der Arbeitsschritt fällig werden? Jeder Arbeitsschritt muss mit einem Soll-Datum versehen werden, bis zu dem der Arbeitsschritt abgeschlossen sein soll. Das Datum kann auf unterschiedliche Weise berechnet werden.
    • Wer ist für die Erledigung des Arbeitsschrittes zuständig? Jeder Arbeitsschritt muss einem Bearbeiter (oder einer Arbeitsgruppe) zugeordnet werden. Hierfür gibt es in der Perspektive 'Standorte, Nutzer…' die Möglichkeit der Definition von Arbeitsgruppen, Nummernkreisen und Verteilungen, auf die in den Skriptreferenzen zurückgegriffen werden kann. Kann kein Bearbeiter ermittelt werden, ist ein Standard-Nutzer zu benennen (z.B. der Fachadministrator).
    • Soll bei Abschluss des Arbeitsschrittes mit einer Folgeskriptmenge geprüft werden, ob bzw. welche weiteren Arbeitsschritte angelegt werden müssen? Wenn in der Folge der Erledigung des Arbeitsschrittes im Skript weitere Arbeitsschritte angelegt werden sollen, muss eine Folgeskriptmenge zugeordnet werden.
    • Soll für einen oder mehrere Datensätze einer anderen Maske mit Vorgangssteuerung ein Arbeitsschritt angelegt werden? Es besteht die Möglichkeit des Maskenwechsels, d.h. aus der Skriptmenge einer Maske heraus werden ein Vorgang und ein Arbeitsschritt für einen Datensatz einer anderen Maske angelegt.
  • Skriptdefinitionen: Skriptdefinitionen werden vergleichbar zu den Prüfregeldefinitionen erstellt. Jedes Skript kann ein- oder mehrfach in einer oder mehreren Skriptmengen referenziert werden. Ein Skript ist ein 'Miniprogramm' in JavaScript, in welchem die aus Prüfregeldefinitionen und Abfragen bekannten Platzhalter für Inhalte des jeweiligen Datensatzes verwendet werden können. Skripte für die Skriptmengen liefern als Ergebnis einen logischen Wert, also entweder true oder false (bzw. das Ergebnis wird als logischer Wert interpretiert). Skripte für die Nutzung als Parameter von Aktionen können auch andere Werte als Ergebnis haben (s. auch Ausdrücke in Skripten).

Einige weitere grundlegende Eigenschaften der Vorgangssteuerung:

  • Die in den Vorgängen definierten Arbeitsschritte, welche aus den Skriptmengen heraus angelegt werden, landen in speziellen Vorgangssteuerungstabellen der ASYS-Datenbank und sind dort mit ihrem jeweiligen ASYS-Nutzdatensatz (z.B. einem Begleitscheindatensatz) verknüpft.
  • Für jeden ASYS-Nutzdatensatz, zu dessen Maske eine Vorgangssteuerung definiert ist, wird in den Vorgangssteuerungstabellen eine komplette Liste der Vorgänge, ihrer Arbeitsschritte und deren Aktionen protokolliert.
  • Die Vorgangssteuerungsdefinition im Repository beschreibt die möglichen Arbeitsschritte zu einem Datensatz der Maske. Die Vorgangssteuerungstabellen der ASYS-Datenbank enthalten den tatsächlich Ablauf der Vorgänge für jeden betroffenen ASYS-Nutzdatensatz.
  • Zu jedem ASYS-Nutzdatensatz kann es beliebig viele Vorgänge geben. Bei mehreren gleichen Vorgängen kann es zu einem ASYS-Nutzdatensatz immer nur einen nicht abgeschlossen Vorgang geben - die Gleichheit von Vorgängen ergibt sich aus dem Vergleich der Vorgangsnamen.
  • Zu jedem ASYS-Nutzdatensatz kann es beliebig viele Arbeitsschritte geben. Bei mehreren gleichen Arbeitsschritten in einem Vorgang kann es zu einem ASYS-Nutzdatensatz immer nur einen nicht abgeschlossen Arbeitsschritt geben - die Gleichheit von Arbeitsschritten ergibt sich aus dem Vergleich der Arbeitsschrittnamen.
    • Neu in ASYS7 hinzugekommen ist die Möglichkeit, entsprechend konfigurierte Arbeitsschritte mehrfach anzulegen, sofern für jeden dieser Arbeitsschritte ein anderer Nutzer als Bearbeiter eingetragen ist.
  • Vorgänge und Arbeitsschritte können als Kette von aufeinander folgenden Teilaufgaben definiert werden. Hierzu müssen den vorhergehenden Arbeitsschritten Folgeskriptmengen zugeordnet werden, aus denen heraus die nachfolgenden Arbeitsschritte angelegt werden.
  • Alternativ kann auch in der Startskriptmenge ein komplettes Set aller Arbeitsschritte eines Vorgangs angelegt werden (über entsprechend viele Skriptreferenzen). Ein derartiges Set von Arbeitsschritten stellt damit eher eine Art 'Checkliste' dar, aus der die benötigten Arbeitsschritte durch den Sachbearbeiter ausgewählt werden.
  • Mischformen dieser beiden Varianten lassen sich ebenfalls konfigurieren.
  • Als automatisch konfigurierte Arbeitsschritte werden sofort ausgeführt, d.h. unabhängig vom Soll-Datum werden sofort alle Aktionen des Arbeitsschritts nacheinander ohne Nutzereingriff ausgeführt (die Reihenfolge der Aktionen eines Arbeitsschritts ist jedoch nicht definierbar!) und der Arbeitsschritt wird auf abgeschlossen gesetzt. Eine dem Arbeitsschritt zugeordnete Folgeskriptmenge wird ausgeführt.
  • Mit dem Aktionstyp 'Änderung von Datensätzen' lassen sich beliebige Datensätze in der ASYS-Datenbank ändern. Wirkt die Änderung auf Datensätze einer Maske mit eigener Vorgangssteuerungsdefinition, so wird für alle diese Datensätze deren Startskriptmenge ausgeführt.

Objektbaum und Auswahllisten der Perspektive 'Vorgangsteuerung, Skripte'

Der Objektbaum auf der linken Seite enthält kein Wurzelelement, sondern auf oberster Ebene Masken, zu denen eine Vorgangssteuerung definiert werden kann. Unterhalb dieser Maskennamen gibt es jeweils eine kursive Überschrift für die Konfigurationskomponenten der Vorgangssteuerung:

An die Liste der Masken schließt sich die Überschrift der

an, unter der alle Skriptdefinitionen alphabetisch sortiert aufgelistet sind.

Unterhalb dieser Gliederungsüberschriften finden sich die Objekte der jeweiligen Klasse. Jedes Objekt trägt im Baum das Icon seiner Klasse:

Icon Klasse Bemerkung
Icon für Maske Maske Es sind nur diejenigen Masken aufgeführt, für die eine Vorgangssteuerung konfiguriert werden kann.
Icon für Vorgang Vorgang
Icon für Startskriptmenge Startskriptmenge Nur eine Startskriptmenge je Maske. Die zuerst zu einer Maske definierte Skriptmenge ist automatisch und unveränderbar die Startskriptmenge der Maske.
Icon für Folgeskriptmenge Folgeskriptmenge
Icon für Skriptdefinition Skriptdefinition

Filterung des Objektbaums

Der Objektbaum bietet die übliche Filterung der Baumobjekte nach Namensbestandteilen (s. allgemeine Hilfe zum Objektbaum).

Über den Filterbutton (Button Eigenschaftsfilter) kann der Maskenbaum nach Eigenschaften gefiltert werden. Es öffnet sich ein Dialog zur Auswahl von Maskeneigenschaften:

Dialog Eigenschaftenfilter Objektbaum

Der Baum der Masken lässt sich einschränken auf

  • Masken mit Grundkonfiguration ODER (also mindestens einem Vorgang)
  • Masken mit Vorgangsablauf (also mindestens einer Startskriptmenge)

Werden diese Eigenschaften für den Filter kombiniert, so werden alle Masken angezeigt, die zumindest eines der beiden Filterkriterien erfüllen (ODER-Bedingung).

Im Kasten 'Skriptfilter' lassen sich die Skriptdefinitionen dieser Perspektive filtern:

  • In der obersten Zeile kann nach einem Textbestandteil im Skriptcode gesucht werden.
  • Die weiteren Filtermöglichkeiten sind mehrere Ankreuzfelder zu Eigenschaften eines Skripts.

Wichtig: Es findet nur eine Filterung auf das Vorhandensein einer Eigenschaft statt. Das heißt, dass nur Filterkriterien angewendet werden, die einen Inhalt bzw. ein Häkchen enthalten. Es ist somit z.B. nicht möglich, alle Objekte auszufiltern, die in einem bestimmten Ankreuzfeld kein Häkchen enthalten (z.B. alle Skripte, die nicht Steuerskripte sind).

Achten Sie in dem Dialog auf die Stichworte UND und ODER, denn sie bestimmten, wie die Filterkriterien logisch miteinander verknüpft werden, wenn Sie sie auswählen bzw. mit Inhalt füllen:

  • UND bedeutet, dass ALLE auf diese Weise verknüpften Filterkriterien erfüllt sein müssen, damit ein Skript nicht weggefiltert wird.
  • ODER bedeutet, dass mindestens eines der auf diese Weise verknüpften Filterkriterien erfüllt sein muss.

Ein Objekt zur Bearbeitung auswählen

Ein Objekt wird im Baum durch Doppelklick zur Bearbeitung ausgewählt. Im Bearbeitungsbereich öffnet sich ein Tab-Reiter mit den Konfigurationsdaten des Objektes. Der Tab-Reiter trägt den Namen des Objektes. War bereits ein Tab-Reiter im Bearbeitungsbereich mit dem Objekt geöffnet, wird dieser Tab-Reiter im Bearbeitungsbereich nach vorne geholt.

Ein Objekt neu anlegen

Ein Objekt neu anzulegen kann auf zwei unterschiedlichen Wegen erfolgen:

  1. Über den Neu-Button in der Tool-Leiste des Objektbaums oder
  2. Über einen Rechtsklick im Objektbaum.

In beiden Fällen öffnet sich ein Menü mit den Einträgen:

Menü zur Neuerstellung von Objekten

Masken mit Vorgangssteuerungsoption können nicht neu angelegt werden, sie werden durch die Entwickler vorgegeben.

Je nach Objektklasse öffnet sich ein anderer Dialog, um zumindest die Pflichtfeldinhalte für ein neues Objekt entgegenzunehmen. Nachdem dieser Dialog mit dem Ok-Button verlassen wurde, öffnet sich im Bearbeitungsbereich ein Tab-Reiter für die weitere Konfiguration des neuen Objektes.

Neuer Vorgang

Dialog Neuer Vorgang

Für einen neue Vorgang ist ein Vorgangsname einzugeben. Der Name muss einmalig für den Repository-Standort sein. Wird ein bereits vergebener Name erneut eingegeben, erfolgt eine entsprechende Fehlermeldung.

Der Dialog enthält einen Button Vorgang kopieren Button Vorgang kopieren, über welchen sich ein Auswahldialog für Vorgänge öffnen lässt.

Auswahldialog Vorgang kopieren

Zuoberst wird der Repository-Standort ausgewählt, von dem ein Vorgang kopiert werden soll. Darunter besteht die Möglichkeit, die Liste der Vorgänge nach einem Namensbestandteil der Maske zu filtern, der sie zugeordnet sind.

Auf der linken Seite der Maske befindet sich eine Auflistung der Masken mit ihren Vorgängen und dem Inhalt des Info-Feldes zur Vorgangsdefinition. Die Liste der Arbeitsschritte und Aktionen wird auf der rechten Maskenseite als Baum für den aktuell in der Liste markierten Vorgang angezeigt.

Die ausgewählte Vorgangsdefinition wird durch einen Doppelklick auf den Listeneintrag oder den Button Übernehmen in den Dialog Neuer Vorgang übernommen. Der Name des Vorgangs kann nun noch angepasst werden. Auch bei verändertem Namen wird noch eine Kopie des ausgewählten Vorgangs angelegt.

Wird die Kopie über den Button OK angelegt, erscheint noch ein Hinweisdialog.

Hinweisdialog für Vorgangskopie

Neue Skriptmenge

Dialog Neue Skriptmenge

Für eine neue Skriptmenge ist ein Skriptmengenname einzugeben. Der Name muss einmalig für den Repository-Standort sein. Wird ein bereits vergebener Name erneut eingegeben, erfolgt eine entsprechende Fehlermeldung.

Der Dialog enthält einen Button Skriptmenge kopieren Button Skriptmenge kopieren, über welchen sich ein Auswahldialog für Skriptmengen öffnen lässt.

Auswahldialog Skriptmenge kopieren

Zuoberst wird der Repository-Standort ausgewählt, von dem eine Skriptmenge kopiert werden soll. Darunter besteht die Möglichkeit, die Liste der Vorgänge nach einem Namensbestandteil der Maske zu filtern, der sie zugeordnet sind.

Auf der linken Seite der Maske befindet sich eine Auflistung der Masken mit ihren Skriptmengen und dem Inhalt des Info-Feldes zur Skriptmenge. Die Liste der Skriptgruppen und Skripte wird auf der rechten Maskenseite als Baum für die aktuell in der Liste markierte Skriptmenge angezeigt.

Die ausgewählte Skriptmenge wird durch einen Doppelklick auf den Listeneintrag oder den Button Übernehmen in den Dialog Neue Skriptmenge übernommen. Der Name des Skriptmenge kann nun noch angepasst werden. Auch bei verändertem Namen wird noch eine Kopie der ausgewählten Skriptmenge angelegt.

Wird die Kopie über den Button OK angelegt, erscheint noch ein Hinweisdialog.

Hinweisdialog für Skriptmengenkopie

Neues Skript

Dialog Neues Skript

Für ein neues Skript ist ein Skriptname einzugeben. Der Name muss einmalig im Repository sein. Wird ein bereits vergebener Name erneut eingegeben, erfolgt eine entsprechende Fehlermeldung. Der Skriptname beginnt mit dem Kürzel des Repository-Standortes, an dem der Admin aktuell angemeldet ist.

Das Skript kann bereits in diesem Dialog mit Eigenschaften in Form von Ankreuzfeldern versehen werden. Diese Eigenschaften können aber auch später im Bearbeitungsbereich gesetzt oder geändert werden.

Ein Objekt kopieren

Die Möglichkeit, Objekte bzw. ganze Objektgruppen zu kopieren, ist bereits weiter oben bei den Dialogen zur Neuanlage eines Vorgangs bzw. von Skriptmengen beschrieben und wird daher hier nicht erneut ausgeführt.

Ein Objekt löschen

Um ein Objekt zu löschen, muss es im Objektbaum markiert sein (es muss nicht notwendigerweise auch im Bearbeitungsbereich geöffnet sein!).

Aus dem Objektbaum gelöscht werden können die Objekte:

Icon Klasse Voraussetzungen zur Löschung Löschumfang
Icon für Maske Maske Keine; Masken können nicht gelöscht werden! -
Icon für Vorgang Vorgang Der Vorgang und seine Arbeitsschritte dürfen in keiner Skriptmengen genutzt werden. Der Vorgang mit allen Arbeitsschritten und Aktionen samt der Aktionsparameter. Für die Parameter genutzte Objekte - z.B. Abfragen - bleiben unverändert erhalten.
Icon für Startskriptmenge Startskriptmenge Die Startskriptmenge darf in keinem ihrer Arbeitsschritte einen Folgeskriptmengenverweis enthalten und selbst nirgendwo als Folgeskriptmenge eingetragen sein. Alle Folgeskriptmengen müssen vor der Startskriptmenge gelöscht werden2)! Die Skriptmenge mit allen Skriptgruppen und Skriptreferenzen sowie deren Einstellungen. Die Skriptdefinitionen bleiben unverändert erhalten.
Icon für Folgeskriptmenge Folgeskriptmenge Die Skriptmenge darf in keinem Arbeitsschritt als Folgeskriptmenge eingetragen sein. Die Skriptmenge mit allen Skriptgruppen und Skriptreferenzen sowie deren Einstellungen. Die Skriptdefinitionen bleiben unverändert erhalten.
Icon für Skriptdefinition Skriptdefinition Die Skriptdefinition darf in keiner Skriptmengen bzw. keiner Aktion verwendet werden. Die Skriptdefinition mit ihren Eigenschaften inklusive Skriptcode.

In dieser Perspektive stehen acht Auswahllisten zur Verfügung, die aus Platzgründen auf zwei Gruppen Auswahl 1 und Auswahl 2 auf entsprechend beschrifteten Tab-Reitern verteilt sind:

Auswahlliste Inhalt Nutzung Filter
Auswahl 1
SkriptdefinitionSkripte Skriptdefinitionen mit der Eigenschaft 'Steuerskript' oder 'für Arbeitsschritterstellung'. Skripte können bestimmten Aktionen zugeordnet werden. Namensfilter auf die Spalte Name
ArbeitsschrittArbeitsschritte Die Liste der Arbeitsschritte aller Vorgänge der gleichen Maske. Die Arbeitsschritte können einem Skript in einer Skriptmenge (Ablaufplan) zugeordnet werden. Namensfilter auf die Spalte Name
SkriptmengeSkriptmengen Die Liste aller Skriptmengen der gleichen Maske. Skriptmengen können als Folgeskriptmengen einem Skript mit Arbeitsschritt zugeordnet werden. Namensfilter auf die Spalte Name
Auswahl 2
NutzerStandard-Nutzer Liste der Nutzer des eigenen Repository-Standortes. Standard-Nutzer können einem Skript mit Arbeitsschritt zugeordnet werden. Namensfilter auf die Spalte Name
ArbeitsgruppeArbeitsgruppen Liste der Arbeitsgruppen des eigenen Repository-Standortes. Arbeitsgruppen können als Bearbeiterermittlungstyp einem Skript mit Arbeitsschritt zugeordnet werden. Namensfilter auf die Spalte Name
VerteilungVerteilungen Liste der Verteilungen des eigenen Repository-Standortes. Verteilungen können als Bearbeiterermittlungstyp einem Skript mit Arbeitsschritt zugeordnet werden. Namensfilter auf die Spalte Name
NummernkreisNummernkreise Liste der Nummernkreise des eigenen Repository-Standortes. Nummernkreise können als Bearbeiterermittlungstyp einem Skript mit Arbeitsschritt zugeordnet werden. Namensfilter auf die Spalte Name
AbfrageAbfragen Liste der Abfragen mit der Kennzeichnung 'Vorgangssteuerung'. Abfragen können als Bearbeiterermittlungstyp einem Skript mit Arbeitsschritt zugeordnet werden.
Abfragen müssen in einigen Aktionstypen zur Ermittlung von Aktionsparametern zugeordnet werden.
Abfragen müssen bei einem Maskenwechsel einem Skript zugeordnet werden, um die Datensätze zu ermitteln, für die in einer anderen Maske ein Vorgang und ein Arbeitsschritt angelegt werden sollen.
Namensfilter auf die Spalte Name;
Eigenschaftsfilter:
Eigenschaftenfilter der Auswahlliste für Abfragen
Aus einer Drop-Down-Liste können die Aufgabenbereiche ausgewählt werden, denen Abfragen mit der Eigenschaft 'Vorgangssteuerung' zugeordnet sind. Die Auswahlliste wird nach Abfragen mit dieser Eigenschaft gefiltert.

Weitere Informationen zu dieser Maske
keine
landesspezifische Zusatzinformationen: SH HH NI HB NW HE RP BW BY SL BE MV ST BB TH SN

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1)
Der ursprüngliche Name lautete Vorgangssteuerung und wurde erst nachträglich ergänzt. Wenn in dieser Online-Hilfe die Perspektive 'Vorgangssteuerung' genannt ist, so ist immer 'Vorgangssteuerung, Skripte' gemeint.
2)
Zur Startskriptmenge wird automatisch die erste Skriptmenge einer Maske. Alle nachfolgenden Skriptmengen sind automatisch Folgeskriptmengen. Konsequenterweise müssen diese daher gelöscht werden, bevor die Startkriptmenge gelöscht werden darf.
  • adm6/vgs/uebersicht.txt
  • Zuletzt geändert: 2019/10/11 09:41
  • von Eckhard Flor