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Test von Empfängeremittlungsskripten

Der Test von Empfängerermittlungskripten findet im Skript-Tester-Fenster im Bearbeitungsbereich der Tochteranwendung statt. Getestet werden können alle Empfängerermittlungsskripte.

Der Test eines ausgewählten Skripts findet gegen jeweils einen Datensatz eines Nachrichtentyps statt, wobei der Umfang der Daten eines Datensatzes durch den Kommunikationsbaum der Nachricht definiert ist und somit wesentlich mehr enthalten kann, als die Daten einer Maske. Der Nachrichtentyp und seine Datensätze müssen vor dem Test ausgewählt werden. Aus der Trefferliste der Datensätze wird jeweils ein Datensatz ausgewählt und gegen die Regel geprüft. Das Ergebnis der Regelprüfung (true oder false oder Fehler) wird angezeigt.

Wird Fehler (roter Hintergrund) ausgegeben, wurde bei der Ausführung des Skripts gegen den Datensatz ein Verarbeitungsfehler festgestellt. Dies bedeutet,

  • dass der getestete Skriptcode nicht einwandfrei ausgeführt werden kann und korrigiert werden muss oder
  • das die falsche Nachricht ausgewählt wurde und der Prüfregelcode im Kontext des getesteten Datensatzes nicht ausführbar ist.

Wird true oder false (jeweils grüner Hintergrund) ausgegeben, ist der Skriptcode im Kontext der Nachricht und des ausgewählten Datensatzes ausführbar. Ob das Skript das mit dem gewählten Datensatz erwartete Ergebnis liefert, muss als fachliche Frage jeweils durch den Fachadministrator beantwortet werden.

Empfängerermittlungsskripttester im Bearbeitungsbereich

  1. Der Name des zu prüfenden Skripts wird über eine Drop-Down-Auswahlliste ausgewählt1). Darunter wird die Fundstelle der Skriptdefinition - Skriptmenge und Skriptgruppe - angezeigt.
  2. Der Skriptcode des Skripts wird zur Kontrolle angezeigt. Eine Bearbeitung ist aber nur im Administrator möglich.
  3. Die Nachricht, in deren Kontext das Skript eingesetzt werden soll, ist aus der Drop-Down-Auswahlliste auszuwählen. Achten Sie auf eine korrekte Auswahl, da das Skript in einem unpassenden Kontext nicht ausführbar sein kann! Jeder Nachrichtentyp besitzt eine Wurzelklasse im Kommunikationsbaum, deren Name unter dem Nachrichtentypnamen als Klasse für Suchparameter angezeigt wird. Die Suchparameter können nur aus dieser Klasse ausgewählt werden.
  4. Die Datensätze des Nachrichtentyps können mit Suchparametern gefiltert werden, um gezielt Datensätze auszuwählen, die den Test des Skripts beschleunigen (vor allem gezielte Auswahl von Datensätzen, bei denen das Skriptergebnis vorhersehbar true bzw. false ergeben soll). Jeder Suchparameter besteht aus drei Bestandteilen (wird kein Wert eingetragen, wird der Suchparameter ignoriert):
    1. Attribut: Aus einer Drop-Down-Auswahlliste ist ein Attribut des Datensatzes der Wurzelklasse des Nachrichtentyps auszuwählen.
    2. Operator: Aus einer Drop-Down-Auswahlliste ist der Vergleichsoperator auszuwählen (Achtung: Es steht immer die gleiche Auswahl an Operatoren zur Auswahl. Es findet keine Prüfung statt, ob der Operator mit dem Datentyp des Attributs (String, Date, Integer, Double, Boolean, Memo) verträglich ist!)
    3. Wert: Der Wert, gegen den der Attributinhalt verglichen wird (Achtung: Auch hier ist auf die Typverträglichkeit zu achten. Bei den Vergleichoperatoren is und is not muss immer der Wert null eingetragen werden!). Für Zeichenketten sind die üblichen Wildcard-Zeichen erlaubt, also % bzw. * für beliebige viele beliebige Zeichen und _ bzw. ? für ein beliebiges Zeichen, sofern einer der beiden Operatoren like bzw. not like ausgewählt wurde.
    4. Mit dem Button Neuer Suchparameter Button Neuer Suchparameter neben dem letzten Suchparameter kann ein weiterer Suchparameter angefügt werden.
  5. Mit dem Button Suchen wird die Suche nach Datensätzen zum Nachrichtentyp und den eingetragenen Suchparametern gestartet2). Das Ergebnis der Datenbanksuche findet sich in
  6. der Trefferliste. Über der Trefferliste wird die Anzahl der gefundenen Datensätze ausgegeben. Darunter befindet sich die Liste der Treffer. Es werden nur einige wichtige Spalten angezeigt. Immer dabei ist aber die Spalte mit der Datensatz-ID. In der Trefferliste wird der Datensatz markiert, mit dessen Daten das Skript getestet werden soll.
  7. Der Button Skript ausführen startet den Skripttest. Das Ergebnis des Tests wird rechts daneben ausgegeben. Ist das Prüfregelergebnis true oder false (oder lässt sich als einer dieser Werte interpretieren), so wird dies auf grünem Hintergrund ausgegeben. Trat bei der Prüfregelausführung ein Fehler auf, so wird er Text Fehler auf rotem Hintergrund ausgegeben.
  8. Der Button Nachricht anzeigen öffnet einen weiteren Tab-Reiter mit einer Baumdarstellung der Nachricht, welche aus dem in der Trefferliste gewählten Datensatz generiert wird. Diese Anzeige kann bei der Fehlersuche unterstützend eingesetzt werden.

Tab-Reiter der Nachricht zum gewählten Datensatz aus der Trefferliste

Sämtliche Abfragen - ob zur Suche der Datensätze für die Trefferliste oder als Bestandteil des Prüfregelcodes - und die Skriptausführung werden im Konsolenfenster protokolliert.


Weitere Informationen zu dieser Maske
keine
landesspezifische Zusatzinformationen: SH HH NI HB NW HE RP BW BY SL BE MV ST BB TH SN

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1)
oder ist bereits ausgewählt, wenn der Test aus dem Administrator heraus ausgerufen wird
2)
Achtung: Wenn Sie keine Suchparameter definieren und den Test mit der Datenbank ihrer Produktivumgebung ausführen, können je nach Nachrichtentyp sehr viele Datensätze gefunden werden und die Suche ggf. entsprechend lange dauern!
  • adm6/chd/empfskritptest.txt
  • Zuletzt geändert: 2016/04/12 11:32
  • von Eckhard Flor